Altona

All-to-nah? All-to-nah! Und das alles bloß wegen dieses ehemaligen Fischers Joachim von Lohe, der seine üble Kneipe all to nah an Hamburgs Stadtgrenze verlegt hatte - damals, 1536.

Schnell gesellten sich einige Buden und Höfe dazu und es entstand eine kleine Ansiedlung. Die Ur-Altonaer ließen sich auch elf Jahre später nicht von ihrem Vorhaben abbringen, dem preiswerten Bier nahe zu sein, als ein Teil des jungen Ortes einer Feuersbrunst zum Opfer fiel und der Rat der Stadt Hamburg dies als mahnenden Fingerzeig des Schicksals deutete, dass es schlecht bestellt sei um das Unterfangen.

Sie blieben. Bis heute.

Der Autor ist übrigens auch geblieben, trotz des sicherlich wohlgemeinten Rates einer ehemaligen Nachbarin, die ihm angesichts einer nicht ganz lautlos verlaufenden Reparatur an der häuslichen Eingangstür und nach kurzer, dafür umso fruchtloseren Diskussion über die Schutzwürdigkeit des eigenen Hab und Gutes eines Abends energisch entgegenschleuderte:

Dann zieh' doch nach Eppendorf!